Vieles habe ich von vielen gelernt. Carl Rogers ist es jedoch, den ich meinen 100% geistigen Vater nennen möchte. Mit ihm teile ich auch den Traum der Agape, einer umfassenden Liebe, die, jenseits von Eros oder Sexualität, die Menschen verbindet und sich als tiefe und heilende Kraft offenbart. Eine Liebe, die unverbrüchlich an das Gute im Menschen glaubt und daran, dass es sich entfalten wird, wenn wir nur die Bedingungen dafür schaffen. Ein Traum? – Bestimmt. In meinem Leben möchte ich ihn nicht missen!

Carl Rogers hat den Gedanken der Agape in viele Bereiche hineingetragen und bis zu seinem Lebensende vor allem gelebt.

Ihm ist diese Seite gewidmet.

Carl Rogers (1902 – 1987), Schüler des Freud-Schülers Otto Rank, entwickelte in den 1940er Jahre die sogenannte „Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie“. Sie stellt den Klienten in den Mittelpunkt des Interesses und formuliert Einfühlung, Verstehen, Echtheit, Wärme und Akzeptanz auf Seiten des Therapeuten als Grundvoraussetzungen für eine gelingende Therapie. Diese Form der Therapie fand weltweite Anerkennung und wird bis heute gelehrt und praktiziert.