Im Laufe meiner therapeutischen Arbeit hat sich die punktuelle Verbindung von Gesprächs- und Bewegungstherapie als erstaunlich fruchtbar und hilfreich erwiesen. Oft liefert dabei die Sprache das Bild für den Ausdruck auf dieser anderen Ebene. Man denke nur einmal an Redewendungen wie „einen Standpunkt einnehmen“, etwas „erreichen wollen“, etwas „übergehen“ oder gar „vor Wut rasen“. Dort, wo der Weg des Wortes zu Ende oder blockiert ist, kann ein tanz- oder bewegungstherapeutisches Handeln ein wirksames Mittel sein, die Dinge wieder in Fluss zu bringen. Grundsätzlich besteht während jeder gemeinsamen Stunde die Möglichkeit, anlassbezogen vom Gespräch zur Bewegung bzw. zum Ausdruck auf einer anderen Ebene zu wechseln. Meist ist nach der vierten oder fünften Sitzung das Vertrauen herangewachsen, sich auf das „Abenteuer Bewegung“ einzulassen.

Ganz wichtig jedoch: Ich schlage lediglich vor, ich lade ein – Sie entscheiden. Und: Es wird nichts geschehen, von dem Sie nicht möchten, dass es geschieht.